Die Vorlage

Die manuelle Erstellung von Kopiervorlagen erfolgt meistens mit einem Maskierfilm, wegen seiner Farbe auch Rotfilm gennant, der von Hand oder einem Plotter geschnitten wird.
Bei der reprotechnischen Vorlagenerstellung für den Siebdruck ist auf eine seitenrichtige Wiedergabe, spezielle Filmdichtewerte, Rasterweiten und -struktur (siehe auch die Rasterseite) zu achten.
Bei Strichvorlagen für grafische Zeichnungen, flächige Darstellungen und Schriften ist auf die Strichstärke zu achten, da es bei zu feinen Details beim Belichten zu Verlusten durch Unterstrahung kommen kann.
 
Nach der Herstellung der benötigten Vorlagen von Bild- und Textteilen werden diese zu einer Kopiervorlage zusammengestellt. Im Siebdruck müssen die Filme immer seitenrichtig montiert werden. Ein Einteilungsbogen kann hier sehr nützlich sein. Nach anbringen der Passkreuze, zum bildunabhängigen Prüfen des Passers, und der Schnittmarken ist die Druckvorlage fertig zum Belichten.