Über- und Unterfüllungen
Beim mehrfarbigen Druck können die Farbflächen nicht einfach übereinandergedruckt werden – durch die Transparenz der Druckfarben würde eine Mischfarbe aus den überdruckten Farbauszügen entstehen. Wenn also zwei Farbflächen aneinandergrenzen, ist es notwendig, feine Überlappungszonen zu definieren, um Blitzer (Spalten zwischen den Farbflächen, in denen das Papier durchscheint) zu vermeiden. Diese nennt man Über- bzw. Unterfüllung. Allerdings sollten die Überlappungszonen im Druck natürlich nicht sichtbar sein, und ihre Breite ist somit abhängig von der Größe des zu druckenden Objekts. In der Regel sind sie nur Bruchteile von Millimetern breit.
Überfüllung:Das Objekt in der Bildschirmansicht (links), bei Druck ohne Überfüllung (Mitte), bei Druck mit Überfüllung (rechts). Das Objekt muss überfüllt werden, da es heller als der Untergrund ist.
Unterfüllung:Das Objekt in der Bildschirmansicht (links), bei Druck ohne Unterfüllung (Mitte), bei Druck mit Unterfüllung (rechts). Das Objekt muss unterfüllt werden, da es dunkler als der Untergrund ist.
